Die Reise der Familie Repple

Hallo Ihr Lieben aus der Martini-Kirchengemeinde,



hier wieder mal ein Lebenszeichen von der Familie Repple. Anja hat für die
Interessierten zwei kleine Berichte (wie immer sehr privat-familiär, aber
seit wann gibt es in Martini Geheimnisse??) verfasst, als Zugabe schicken
wir noch einige Bilder. Zur Zeit sind wir mitten in de Prärie bei Büffeln
und den Cheyenne-Indianern, sehr aufregend.

Eine schöne Ferienzeit wünschen

Anja, Hartmut, Isa, Colin und Jano

27.4.

So, die Hälfte ist rum! Gut zu wissen, dass wir noch einmal so lange Zeit
haben!! Als Nicht-Auswanderer haben wir die Gewissheit, in unser soziales
Netz zu Hause zurückzukommen - und das ist ein schönes Gefühl!!! Anderen
geht es da anders... Gestern haben wir eine deutsche Ingenieurin getroffen,
die mit einem Amerikaner verheiratet ist, zwei (deutschsprachige) kleine
Kinder hat und gerade die Entscheidung getroffen hat, trotz eines
verlockenden Jobangebotes aus Stuttgart, in Connecticut zu bleiben, weil sie
dort ein Haus auf (sehr) großem Grundstück am See finanzieren können und für
das gleiche Geld in Stuttgart nur eine (kleine) Wohnung...

Wir haben viel gesehen und erlebt in den vergangenen Wochen. Gestern war
allerdings ein Highlight: wir waren bei einem Powwow, einem Treffen von
Indianern aus verschiedenen Stämmen hier an der Ostküste, bei dem neben dem
Austausch das Tanzen eine große Rolle gespielt hat. Das ganze fand statt auf
dem (heiligen) Gelände des Frisco Native American Museums auf Hatteras,
einer Insel der Outer Banks in North Carolina. Viele der Männer und Frauen
waren in Tracht (nennt man das so?) erschienen, die zum Teil seit
Generationen vererbt war. Und ein Großteil der native Americans waren
warrior - im wahrsten Sinne des Wortes: sie hatten in der Army, Navy oder
Air Force gedient und wurden als veterans geehrt. Sogar ein
WorldWarII-Veteran war noch dabei. Ein sieben Tage altes Baby wurde in den
circle (dort, wo getanzt wurde) eingeführt - der Beginn seines Lebenszyklus
wurde dadurch symbolisiert. Das Ganze ging uns ziemlich unter die Haut
(insbesondere das Singen und Trommeln der drei Musikgruppen), weil es einen
Teil, den ursprünglichen Teil, Nordamerikas in unseren Erfahrungshorizont
gerückt hat. Die Thematik der Indianer war uns zwar theoretisch und auch
durch Museumsbesuche bekannt und bewusst, aber noch nie so unmittelbar. Was
wäre geschehen, wenn Kolumbus nicht gekommen wäre..? Die Kinder waren
ebenfalls elektrisiert: Colin war im siebten Himmel und Isa hing an den
Lippen von Crowfeather, einer Geschichtenerzählerin (wir wissen jetzt, warum
die Indianer Nordamerika Turtle Island nennen...). Und Jano hat seinen
Mittagsschlaf zugunsten einer eigenen Choreographie verschoben: er stampfte
immer im Kreis herum, nachdem er sich ein turkey leg (gegrillte
Truthahnkeule) hatte schmecken lassen.

Die Outer Banks sind im Übrigen herrlich: Leuchttürme, meilenweite
Sandstrände (Minuspunkt: Allradfahrzeuge dürfen dort fahren), kleine Dörfer,
Fähren und donnernde Atlantikwellen (im Moment jedenfalls). Noch ist hier
Nebensaison (obwohl sich jede Nordseeinsel bei Temperaturen um die 23 Grad
Celsius vor Besuchern nicht retten könnte) und die Kinder haben den
Campingplatz (mit Spielplatz, Pressluft-Trampolin und Pool) für sich. Weiter
südlich war das anders: während der Osterferien, die hier je nach Staat
zeitlich anders liegen, war es sehr voll... Wir waren in einem mega-vollen
Disney Animal Kingdom (einige Tage vorher sind wir vom Parkplatz sogar
wieder runtergefahren und haben statt den Park zu besuchen lieber Minigolf
gespielt). Im Kennedy Space Center waren ellenlange, stickige, von den
Transportbussen abgasgeschwängerte Warteschlangen an dem Tag, an dem das
Space Shuttle gelandet ist - trotzdem toll: wir haben den
fensterscheibenerzitternden Knall gehört (entweder vom Durchbrechen der
Schallmauer oder vom Wiedereintritt in die Erdatmosphäre - da sind wir uns
nicht ganz sicher...) und eine Infrarot-Live-Übertragung der Landung im
Imax-Kino gesehen (die Landung war wegen irgendwelcher Schwierigkeiten um
ein Erdumrundung (ca. 90 Min.) nach hinten verlegt worden; daher war es
draußen schon dunkel. Pech. In Jacksonville, wo wir Larrys Baustelle
besichtigt haben (ein fast fertiges 40-stöckiges Appartmenthaus am Fluss in
Downtown), mussten wir auf den einzigen noch freien Campingplatz an der
Interstate ziehen - und der war auch fast voll!!! (Hat mich an den Platz bei
Hamm an der A2 erinnert. Nicht empfehlenswert!) In Savannah, Georgia,
standen wir 45 Minuten in einer Schlange vor Ms. Wilkes' Dining Room, einem
Kellerlokal mit Südstaatenküche, wo das gesamte Essen (all you can eat) auf
großen Tafeln steht, an denen man mit anderen Leuten zusammen sitzt und dann
die Schüsseln kreisen lässt - sehr urig und seeehhhr lecker. (O-Ton unserer
Tischnachbarin, Lehrerin aus Atlanta: "I wished the kids in my class were as
well behaved as yours..." Da hatte sie gerade 30 ruhige Minuten erwischt;-).
In Charleston, South Carolina, mussten wir 45 Minuten außerhalb der Stadt
einen State Park buchen (auch wegen Überfüllung) - was sich aber gelohnt
hat. Die Stadt hat einen historischen District, der sich gewaschen hat.
Viele Häuser aus der Zeit vor dem Civil War (Ihr erinnert Euch: Südstaaten
gegen Nordstaaten, Konföderierte gegen Union, zwecks Abspaltung und
Aufrechtherhaltung der Sklaverei, 1860-64), man denkt, man läuft durch ein
anderes Jahrhundert! Eine ehemalige Reis-Plantage haben wir auch besichtigt.
Dort hatte George Washington persönlich bei einem Besuch um 1791 eine Eiche
vor dem Fällen bewahrt - Isa wollte zunächst draufklettern, bis wir die
Inschrift und eine Glocke entdeckt hatten. Zwiespältiges
Besichtigungsgefühl: all die Pracht des Herrenhauses ist noch zu ahnen, von
den Sklavenunterkünften steht nichts mehr. Allerhöchstens Vornamen sind noch
bekannt.

Etwas länger haben wir uns im Huntington Beach State Park, südlich von
Myrtle Beach (einer Art Lloret de Mar der Ostküste, wie wir beim Durchfahren
festgestellt haben) aufgehalten, mussten aber zweimal auch wegen Überfüllung
innerhalb des Parks umziehen - etwas umständlich bei unserem fifth wheel,
hauptsächlich für Hartmut. Die Kinder haben dort Ersatzgroßeltern und
(Leih-)Haustiere adoptiert: ein Ehepaar mit fünf Hunden aus den Adirondacks
im Staat New York, die neben uns wohnten und uns zum Feuer mit Smores
(gerösteten Marshmellows mit Schokolade zwischen Keks - der Klassiker)
eingeladen hatten. Wir werden sie Ende Mai besuchen. In der Gegend konnte
man erstmalig gut Fahrradfahren (wegen vorhandener Fahrradwege) und wir
haben uns welche geliehen (mit caboodle = Anhänger für Jano). Spektakulär
war allerdings die 10minütige Überquerung eines sechsspurigen Highways, um
in den auf der anderen Seite gelegenen Botanischen Garten zu gelangen...
Seitdem sind zumindest die Kinder dauerhaft mit Rädern ausgestattet: für
49,95 bzw. 58,95 Dollar haben wir bei Wal-Mart Zweiräder (Made in China, wie
fast alles bei Wal-Mart) erstanden. Jano fährt auch, Dreirad.


Ab Wilmington, North Carolina, wurde es dann ruhiger, was den Besucherstrom
anbelangt. Vielleicht lag es auch an dem Splattermovie, das dort gedreht
wurde (mehr oder weniger auf offener Straße). Isa: "Mama, da steht ein
Vampir!" Colin: "Was ist ein Vampir und warum blutet der Mann dort am Hals?"


Zwischenzeitlich kommen wir auch unseren häuslichen Pflichten nach. Hartmut
hat heute den Wohnwagen gewaschen, mit extra dafür angeschaffter
Wasserbürste (kann man einen Schlauch dran anschließen, boy thing), ich
wasche im Wochenrhythmus ca. 7 Maschinen Wäsche, meist auf den
Campingplätzen oder in der Coin Laundry. Wir haben Spülhände und rennen uns
die Füße platt in jedem neu zu erkundenden Supermarkt. Unsere Klimaanlage im
Wohnwagen, die wir wirklich selten benutzen, hatte mitten in einer
Hitzeperiode den Geist aufgegeben und wir mussten sie bei einem
autorisierten Händler als Garantiefall reparieren lassen (Glück im Unglück:
es war ein Wechseltag und der einzige Händler weit und breit war der
Richtige und hat es sofort erledigt.) Ford ruft unseren Truck zurück in die
Werkstatt, weil irgendein Schräubchen im Fahrersitz nicht sitzt und da
müssen wir einen Termin vereinbaren und einen halben Tag auf die Karre
verzichten, sprich im Fast Food Laden nebenan sitzen, weil man ja zu Fuß
nirgendwo hin kann... Naja, das werden wir vielleicht in Washington
erledigen, wo wir morgen hinfahren werden...

Soviel zur Halbzeit. Our best wishes - Anja & Co.



22.6.

Uns gibt es noch - die letzten Wochen waren aber very busy! Und zwar
hauptsächlich, weil wir so viel Besuch hatten bzw. besucht haben. Anfang Mai
fing es mit einer family reunion an: Hartmuts Schwester Senta kam mit
Kindern und Kegel, äh Thomas, ihrem Mann, nach New York City. Da die
Campingplätze dort eher rar sind und auch nicht unbedingt zu empfehlen
(längere Geschichte: wir wurden quasi verjagt), haben wir uns kurzerhand für
zwei Nächte in demselben Hotel in Newark eingemietet und unsere Kiste auf
dem Hotelparkplatz abgestellt. Prompt trafen wir die ersten
Mietinteressenten (das Hotel war fest in deutscher Hand, da in
Baden-Würtemberg gerade Pfingstferien waren). Darum an alle: wir haben uns
entschlossen, den Truck und das Fifth Wheel zunächst zu behalten und an
Interessierte (Familie, Freunde, Bekannte) zu verleihen, sofern wir beides
nicht gerade selber nutzen. Und zwar zunächst in - Überraschung - Seattle,
Washington State, Westküste. Letzte Woche in Michigan haben wir uns
entschlossen doch nicht nach Florida zurückzukehren, sondern nach Westen zu
fahren. Hauptgrund: sieben Wochen Zeit, die haben wir bis zu Hartmuts Rente
nie wieder... Eine Familie aus Bellingham am Pazifik, die wir unterwegs
getroffen haben, hat uns zudem Unterstützung bei der storage-Suche zugesagt
und zudem haben wir dort quasi "Verwandschaft": beim Besuch meiner Kusine
Katarina in Minneapolis stellte sich heraus, dass die Schwester ihres
Verlobten (fiancé) samt Familie dort wohnt - noch ein Kontakt, was für ein
Zufall!



Aber hier erst einmal die letzten Wochen in chronologischer Reihenfolge: Die
zwei Wochen mit Senta, Thomas, Dominic, Rahel und Tobias waren toll und
voll: die Freiheitsstatue (sogar 10 Personen passen in New Jersey in e i n
Taxi), Wall Street, Ground Zero, China Town, Broadway, Empire State
Building, Fifth Avenue, NBC usw. - kurz, wir haben Manhattan erobert! Danach
eroberten Thomas & Co. ihr El Monte Motorhome - ein Wahnsinnsschiff! Wir
waren nun als Kolonne unterwegs. Da Neffe Dominic in New Orleans und
Umgebung während seines freiwilligen sozialen Jahres für den MDS (Mennonites
Desaster Service, baut u.a. durch Hurrikan Kathrina zerstörte Häuser wieder
auf) viele short term volunteers kennengelernt hatte, überall verstreut in
den USA, besuchten wir nach dem Washington DC Programm Jim und July in ihrem
Ferienhaus am Smith Mountain Lake bei Roanoke in Virginia. Wir durften Boot
und Jet Ski fahren (selbst Senta hat das überlebt;-) und wurden komplett als
(Groß-)Familie adoptiert. Nach bremsenaufreibender Fahrt durch die Blue
Ridge Mountains ("this road is not recommended for RVs and trailers") kamen
wir auf Denis' und Janice' Farm in Pennsylvania unter, wo wir am nächsten
Morgen um 6 Uhr beim Kühemelken zuschauen durften. Der Bauer und seine Söhne
waren allerdings schon ab 4 a.m. im Stall... Danach gab es ein leckeres,
amerikansches Frühstück in der Farmküche (für 16 Personen!). Bei der Abfahrt
mussten wir die Kinder einer Leibesvisitation unterziehen - sonst hätten sie
vielleicht eines der niedlichen, fünf Wochen alten Kätzchen mitgeschmuggelt.
Danach besichtigten wir ein ehemaliges Amish Haus in Lancaster County (die
Leute, die aus religiösen Gründen unabhängig bleiben wollen und daher z.T.
auf jegliche moderne Erfindung verzichten) und luden uns zum Kaffee bei
weiteren Bekannten von Dominic ein - danke für die herzlichen Kontakte!
Musterbeispiele amerikanischer Gastfreundschaft! (Telefonanruf zwei Stunden
zuvor: "Wir kommen gleich mit 10 Personen vorbei; seid Ihr zu Hause?" "Klar,
kein Problem, wollt Ihr über Nacht bleiben?")


Nach abenteuerlicher Fahrt mit großem Gerät durch den Großraum New York und
die George Washington Bridge ("Fahren wir jetzt über den 1. oder 2.
Stock???") machten wir in Connecticut Bekanntschaft mit den Pequots, einem
Indianerstamm, der im 17. Jahrhundert beinahe ausgerottet wurde und sich
jetzt mit einem riesiegen Casino-Komplex auf seinem Terrain "rächt"... Das
Museum dort war erstklassig (das Buffet auch). Weiter ging es über Plymouth,
wo die ersten Neu England Siedler anlandeten (remember Mayflower), nach
Boston, wo wir teils im Aquarium, teils auf hoher See auf Meeresbewohner
(Wale) stießen und auf Jacob Clarenbach, der dort nun lebt als Mediziner an
Land. Nachdem sich die Kleinsteinbacher wieder zurück in den
Großstadtdschungel schlagen mussten, verlebten wir einen zünftigen Memorial
Day mit Parade der Veterans und anschließendem Picknick am Strand in
Cohasset bei Boston, zu dem uns unsere Campnachbarn eingeladen hatten. Immer
wieder überrascht uns dabei, wie gut unsere Kinder schon Englisch quasseln
können. Naja und Jano, der nicht quasselt - weder Deutsch noch Englisch -
scheint es zu verstehen; er sagt jedenfalls immer an den richtigen Stellen
ja ("Do you want some popcorn, too?").

Unser nächster Stopp war bei Joan und Jim in den Adirondacks im Staat New
York, nördlich von Utica. Sie hatten uns zu sich eingeladen, nachdem die
Kinder sie als Ersatz-Großeltern in South Carolina schätzen gelernt hatten.
Sie leben mit ihren fünf netten Hunden, einer scheuen Katze und mehreren
gezähmten Wildtieren (im Winter deer, im Sommer ducks und chipmunks) an
einem See, der uns enorm an Schweden erinnert hat. Wir durften bei ihrem
Haus campen, sind mit ihnen gewandert (2,5 Stunden mit einer gefühlten
Stunde Jano-Tragen), wurden verpflegt, machten Feuer und pflegten das RV
(Jim als Experte, Hart als Rookie). Nach fünf Tagen fuhren sie mit uns zu
ihrer ehemaligen Farm bei Syracuse, die nun ihren Töchtern gehört, und die
Kinder durften reiten. Wir vermissen sie sehr!!! (Randnotiz: Bei Syracuse
gab es einen ALDI - mit deutschem Vollkornbrot, gleichem Konzept und Ursula
an der Kasse, Auswanderin aus Pforzheim. Eine Amish-Mutter sprach mich dort
an und wir konnten uns verständigen - sie mit 250 Jahre altem Süddeutschen
Dialekt ("Dutch") und ich auf Hochdeutsch!)

Dann kam Kanada; beinahe wären wir jedoch in Downtown Buffalo stecken
geblieben und das war wirklich keine nette Nachbarschaft... Tja, das Navi!
Leider wollten die Officer an der Peace Bridge uns unsere
Aufenthaltserlaubnis nicht aus dem Pass nehmen - jetzt müssen wir wohl doch
umbuchen (Bei der Wiedereinreise in die USA hat der Officer zwar mdl.
versichert, dass der eine Tag nicht relevant wäre, Delta und die customs am
Flughafen Minneapolis, wo wir die Rückflüge ändern wollten, sagen jedoch
etwas anderes...) Am Lake Erie bei Dunnville in Ontario kam es dann zur
zweiten family reunion mit Opa Walter, Hartmuts Papa, der vor 40 Jahren nach
Kanada ausgewandert ist. Wir haben ihn nach 4 Jahren Pause wiedergesehen und
die Kinder waren gleich hin und weg: Papierflieger bauen und Wettbewerb, wer
am längsten fliegt, Gitarre spielen, Essen kochen (Maultaschen), Vorlesen,
Baden im See, Knobelaufgaben, sogar einen Zirkel, den wir schultechnisch
vergessen hatten, zauberte er hervor. Mit seiner zweiten (Ex-)Frau Brigitta
trafen die Kinder dann eine dritte Oma (schade, dass Kanada so weit weg
ist!) und sogar noch eine ihrer Tanten, Sonja; Ute, deren cottage am See wir
auch als Treffpunkt nutzen durften, war leider beruflich in San Francisco.
Nebenbei wurde Isa noch von Nachbarn zum Motorbootfahren auf dem See
eingeladen. Mir kam es vor wie ein Speedboat: kreischende Mädchen, hohe
Wellen und seekrank vom Zuschauen. Nach traurigem Abschied mit Optionen auf
Wiedersehen in Deutschland fuhren wir weiter an die Georgian Bay nach Parry
Sound in das Gebiet der 30,000 Islands und 300 Trilliarden Moskitos and
Blackflies. Sehr schön, sehr mückig, da Ontario den nassesten, kältesten
Frühling seit 20 Jahren hatte. Weil das Wetter schlecht, die bugs zahlreich
und die Dieseltankstellen knapp waren, fuhren wir nach einem Stück Trans
Canada Highway bei Sault Ste. Marie bald wieder aus Kanada zurück in die
USA, wo wir im Schatten der Mackinac Bridge, die die Upper Peninsula mit
Lower Michigan verbindet, direkt am Lake Huron einen Stellplatz bezogen.
Dort spielten die Kinder mit Kaleigh, Jarred und ihren 4 Geschwistern so
prima, dass wir einen Tag länger als geplant blieben und die Eltern, Lane
und Becky zu einem echten deutschen Kaffeeklatsch einluden (hier gibt es
cake sonst immer nur als dessert nach dem dinner). Ein
deutsch-amerikanisches soccer und football play rundete das Ganze ab.
Mackinaw Island am nächsten Tag war ein Highlight der Reise: keine Autos,
nur bikes und horses. Selbst UPS hatte nur braune Kaltblüter. Wir haben
Fahrräder gemietet und die Insel umrundet ("Colin, rechts fahren! Das andere
Rechts!!!"). Und dann war wieder amerikansche Familie angsagt: Silkes
exchange Jessi in Alpena freute sich auf uns und wir uns auf sie. Wir
standen auf dem Hof ihrer Eltern und wurden an Kathy's Geburtstag herzlich
empfangen. Zwei Neffen, Matthew und Cameron, in Colins und Janos Alter waren
die idealen Spielpartner und Chaffeuere! Baden im Pool, Hausbesichtigungen
bei allen Geschwistern, methodist church on father's day mit anschließendem
Lunch und Uncle Ed's farm waren herzerwärmende Erlebnisse! Janos zweiter
Geburtstag wurde zünftig mit einer Riesentorte gefeiert und wir alle mit
Flaggen-T-shirts eingekleidet. Und dort entschlossen wir uns schließlich,
nach Seattle zu fahren und nicht zurück in den heißen, von Überschwemmungen
heimgesuchten Süden (wir haben von Tornados und Fluten direkt noch nichts
mitbekommen). Wir werden also von Washington State nach Tampa zurückfliegen.
Larry hatte seinen Truck zum Glück noch nicht verkauft!

Über die Upper Peninsula und durch Wisconsin sind wir dann nach Minnesota
gefahren, wo passenderweise Katarina und Chris mit Cooper (ein süßer
Husky-Shepard-Mix) zu Hause waren und Zeit für uns hatten - wieder Familie -
sehr nett! Downtown Minneapolis ist schön und dank europäischer Einwanderer
gab es Bratwürste mit Löwensenf zum Dinner (nicht die ewigen Hot Dogs),
Schokoküsse zum Kaffee (Dallmayer) und sogar Dr. Oetker im
Delikatessenladen! Der Mississippi führte viel Wasser an seinen Falls; einen
Staat weiter südöstlich ist die Interstate nicht mehr befahrbar! Am nächsten
Tag statteten wir nach einem Bad im Lake Elmo (komisch, ich habe kein rotes
Fell gesehen) der Mall of America einen Besuch ab. Riesig! Mit
Indoor-Vergnügungspark und drei Etagen Geschäften - ich hätte eine Woche zum
Shoppen gebrauchen können (aber nicht mit Hart und drei Kindern!).

So, und jetzt sind wir in South Dakota, Sioux-Gebiet, Prärie, auf dem Weg in
den Badlands National Park, Mt. Rushmore, dann die Black Hills, Cody
(Buffalo Bill), Yellowstone und Glacier National Park. Also doch noch West!
Gestern waren wir in einer Westernstadt inkl. Saloon und Tänzerin. Colin
hatte seine Colts und den Cowboyhut dabei!


Herzliche Grüße, einen schönen Sommer und bis bald in Deutschland (am 28.
Juli werden wir zurück sein) -


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Hallo Martini-Gemeinde,

frohe Ostern aus Florida! Wir hoffen, es geht allen gut. Bei uns ist alles bestens, wir haben viel gesehen und erlebt und leben ein intensives Familienleben in freier Natur oder auf kleinem Raum in unserem Wohnwagen.
Wir haben drei Kurzberichte für euch dabei, die Anja für unsere Freunde und Bekannte geschrieben hat. Vielleicht interessiert es euch ja! Ansonsten Grüße an Euch und vielleicht über die Homepage an alle in Martini - wir vermissen unsere Kirchengemeinde.
Herzlichst
Hartmut

11.2.2008:

Nach einem langen Flug über den Atlantik ("Mama, wie lange noch?") haben wir in Atlanta beinahe unseren Anschluss verpasst. Wir wurden alle in ein extra Office der Home and Border Protection eskortiert, wo Hartmut schließlich allein und auf Englisch ein Interview bzw. Verhör mit einem Officer absolvieren musste, in dem er zu unserem Vorhaben genauestens befragt wurde. Das Ergebnis war, dass wir zwar eine Aufenthaltserlaubnis für genau 6 Monate bekommen haben, aber leider keinen Tag mehr - unseren Abflugtag! Da können wir dann wieder einen Antrag stellen... Danach kamen noch Gepäckidentifizierung, Zoll und erneutes Durchleuchten inkl.
5 Paar Schuhe aus- und anziehen, sowie eine Monorail-Fahrt in ein anderes Terminal, wo wir dann mit einem Familiensprint (Jano ist noch nie so schnell in seinem Buggy gefahren!) 5 Min. vor Abflug unseren Flieger nach Tampa erwischt haben. Puh!

Jonathan und Judy haben uns dann abgeholt und nach einer stürmischen Begrüßung von zwei Hunden und vier Katzen zu Hause bei Judy sind wir dann todmüde in unsere Betten gefallen.

Bei Sonnenschein und milden Temperaturen zw. 20 und 25 Grad ging es am nächsten Tag dann mit unserer Hauptbeschäftigung für die nächsten zwei Wochen los: Autos und Fifth Wheels (ein auf dem Truck aufliegender
Wohnwagen) angucken. Das Auto hatten wir relativ schnell ausgesucht (sicher auch, weil Hartmut die erste Wahl hatte;-): seit Dienstag sind wir stolze Besitzer eines schwarzen Ford F 250 King Ranch Trucks (eine voll fette Karre!!!). Den Trailer haben wir immer noch nicht, es gibt zu viele Optionen (allein 128 Hersteller, fast alle aus Indiana), tausend floorplans, qualities and features und bei jedem Händler steht etwas anderes. Theoretisch könnte ich jetzt mit meiner Erfahrung als RV-Innendesignerin anfangen (ich glaube, das tun sonst nur alte Männer) oder eine RV-Dealership aufmachen. Aber den Trailer, den ich am liebsten hätte und bei dem auch noch der Preis und die circumstances stimmen, müsste ich mir backen! Naja, einer steht jetzt in der engeren Wahl und Morgen fahren wir Richtung Orlando zum größten RV-Dealer der Welt
(Eigenwerbung) - schon zum 2. Mal - da muss dann eine Entscheidung fallen. Insgesamt macht das Shoppen in Amerika aber sehr viel Spaß - im Großen wie im Kleinen (GAP-Jeans on sale for 4,97 Dollar)! Man wird mit Golfcards über den Hof gefahren (auch die Kinder durften mal), fast alle sind sehr nett, freundlich, ehrlich und zuvorkommend.

Um eine um 1000 Dollar günstigere Autoversicherung beim AAA (ADAC) zu bekommen, haben Hartmut und ich sogar die U.S. Florida drivers licence gemacht UND bestanden! Ein written exam mit je 20 Fragen zu Verkehrszeichen und -regeln, je fünf falsche multiple choice Antworten waren erlaubt. (Hartmut: 5 mistakes, Anja: 1 - pretty smart - O-Ton des Auswerters!). Die praktische Prüfung haben sie uns erlassen - aus Deutschland kommend brauchte man die dann doch nicht...

Die Kinder haben sich schnell umgewöhnt - sowohl an die Zeit als auch ans Englisch (Isa versteht wirklich schon eine Menge, Jano sagt und winkt Bye, Bye), sie genießen die Zeit mit uns und das gute Wetter (wir waren oft am Strand und auf tollen Spielplätzen, um sie für das für sie langweilige Shoppen zu entschädigen).

Nachdem wir gestern in einer Quelle Schnorcheln waren und Fische und Manatees (Seekühe, die hier im warmen spring water überwintern) beobachtet haben, hatte Colin beim Lunch im Restaurant einen kleinen
Unfall: er hat sich an einem hölzernen Geländer einen Splitter derart tief in die Hand gejagt, dass wir uns nicht zugetraut haben, ihn auf konventionelle Art (mit Nadel und Pinzette) zu entfernen. Im Krankenhaus haben sie das Ding schließlich mit örtlicher Betäubung, einem 1.5 cm Schnitt und anschließend zwei Stichen rausgeholt. Colin war sehr tapfer (fast zu tapfer) und hat zur Belohnung vom Krankenpfleger eine Vanilleeis bekommen - Stracciatella hatten und kannten sie nicht...
Jetzt muss er Antibiotika nehmen, einen Verband tragen, darf nicht schwimmen und trägt es mit Fassung.

Ihr seht, wir haben schon viel erlebt in den 14 Tagen, die wir jetzt hier sind und kommen uns schon sehr amerikanisch vor mit Pickup, Führerschein und sogar Bankkonto.

4.3.2008 How you all doin?

Nachdem wir jetzt eine Zeit lang unter sich selbst so bezeichnenden "Rednecks" gelebt haben, die allerdings auch sehr hilfsbereit und freundlich waren (nun gut, keiner von uns hat seine Hautfarbe gewechselt
- wir sind immer noch ziemlich weiß...), hat sogar Hart (früher Hartmut) sich an den Slang gewöhnt und versteht nun wieder etwas ("Does your husband understand English at all?").
Das kam so: Nach langer Suche habe ich einen Kompromiss zwischen mir und einem Wohnanhänger (ein 35 foot Fifth Wheel mit zwei slide outs,
www.gulfstream.mako) geschlossen: die Ausstattung ist zwar Eiche rustikal mit einem Touch Florida Barock, dafür aber ein Tisch mit vier Stühlen, offene Küche (leider ohne Geschirrspüler, aber der Kühlschrank ist größer als zu Hause), Schlafzimmer mit ausreichend Stauraum, Dusche, WC und Bunkhouse (=Kinderzimmer (4qm) mit Stockbetten (bunkbeds), insgesamt vier!!! - da könnten wir uns noch einen Hund anschaffen;-), Fernseher, DVD und Dolby Surround und noch zwei extra Fernsehanschlüsse im Schlaf- und Kinderzimmer! Für den medialen Overkill! Mittlerweile deckt zumindest ein hübscher Quilt das Schlafsofa mit self inflating (und deflating) mattress ab, auf dem man - laut Jonathan - ganz ordentlich schlafen kann, wenn man ein Kissen hat...
Bis alles am Truck installiert und der Trailer vorbereitet war, vergingen zwei, drei Tage, die wir im Hotel zugebracht haben, weil das näher beim Händler war und wir Judys und Larrys Gastfreundschaft nach zwei Wochen nicht überstrapazieren wollten. Auch die Innenausstattung haben wir in der Zwischenzeit besorgt (3 Stunden Power Shopping bei IKEA Orlando für 550 Dollar , restliche Kleinigkeiten bei Wal-Mart). Am Ende kam eine 3-Stunden-Einführung mit soviel neuen Infos und Vokabeln, dass ich mitschreiben musste. Dann on the road mit 4,5 Tonnen hinter uns. Der Ford ist nicht in die Knie gegangen, 350 PS ziehen auch sowas. Trotzdem ein merkwürdiges Gefühl und gewöhnungsbedürftig. Hartmut war jedenfalls etwas nervös.

Weil am folgenden Montag President's Day war (ein Feiertag), waren alle Campingplätze ausgebucht, und ich hatte mit Mühe und Not (und vielleicht weil der Besitzer German roots hat) einen Stellplatz in zweiter Reihe in einem RV-Park in Weeki Wachee Springs bekommen - zufällig 10 Min. von Judy und Larry und Jonathan entfernt. Die Sonne ging schon unter und wir als first timer hatten natürlich noch keinen Plan, in welcher Reihenfolge wir was am besten machen sollten und dabei gleichzeitig die Kinder so hüten, dass sie nicht unter einen jack (elektr. Stütze) oder den Truck geraten. Da kamen pötzlich von allen Seiten Menschen, die uns
- ungefragt und sehr nett - geholfen haben: zwei ältere Männer (snowbirds, die sich dem kalten Winter im Norden der USA entziehen) winkten Hartmut mit dem Truck aus dem hitch (aufliegende Anhängekupplung, schwer zu treffen, besonders beim Anhängen!), der Campingplatzbesitzer kam mit Brettern zum Unterlegen und Holzscheiten als Bremsklötzen (hatten wir natürlich nicht dran gedacht), Toby aus Alabama (sehr guter Billardspieler übrigens und Redneck) brachte und installierte einen längeren Wasserschlauch, weil unserer zu kurz war (wg. der Parkposition in zweiter Reihe...) und Trudy und Tim aus Kentucky waren mit Wasserwaage im Trailer und draußen und justierten ihn so, dass das Öl nicht aus der Pfanne floss... Mittlerweile sind wir schon geübt und schaffen das auch allein - wir haben Isa und Colin mit Handschuhen ausgestattet und sie angelernt, aber am ersten Abend hätten wir ohne die Hilfe der Nachbarn nicht so früh (naja - 11 Uhr war es) ins Bett gehen können... Die Atmosphäre auf dem Platz entspricht der eines kleinen Dorfes, es sind viele Snowbirds, meist Rentner, aus dem Norden dort und viele Leute, die ihrer Arbeit nachfahren, z.B. Bauarbeiter, die für 12-7 (= 12 Stunden, 7 Tage) auf großen Baustellen spezielle Jobs erledigen. Die niederen Arbeiten erledigen meist latinos, die kein Englisch können - big problem, laut Tim).

22.3.2008 Happy Easter!

Nachdem wir morgen unsere egg hunt beendet haben werden (so heißt das Ostereiersuchen hier: Eierjagd), können wir zwischen ca. 20 verschiedenen Kirchen wählen, die hier in und um Salt Springs - mitten in the middle of nowhere im Ocala National Forest - um Schäfchen konkurrieren und zu diversen Ostergottesdiensten und -aktivitäten einladen. Mal sehen, ob wir uns entscheiden können. Danach wollen wir Schnorcheln gehen in einer der Quellen hier, was auch sehr schön ist.
Wir haben schon Kuh-Fische entdeckt, die Seegras grasen (daher meine
Namenskreation) und sogar Süßwasserkrabben, 40 cm breit und mit blauen Scheren und Beinen (oder Armen?). Colin wurde es dabei allerdings etwas mulmig... er ist dann lieber wieder mit dem Kescher losgezogen und hat sich einen Fisch gefangen, so dass wir jetzt nach dem enthüpften Frosch (den ich hinter unserem Bett wiedergefunden habe) insgesamt 9 Haustiere
haben: 8 Fischis von Isa und einen von Colin, die sie je in einer Plastikbox (Aquarium) halten und mit Fischfutter und frischem Quellwasser versorgen. Tja, da wären wir also wieder... aber gegen einen Hund konnte ich mich bisher immer noch erfolgreich wehren!

Die Kirchensituation ist hier sehr verschieden von Deutschland: alle möglichen Anbieter, für jedes Grüppchen etwas (Zeugen Jehovas, Gläubige der letzten Tage, Presbyterianer, Baptisten, Katholiken, Lutherans (so wie wir), Anglikaner, Orthodoxe usw. - ich kann gar nicht alle aufzählen. Kürzlich sind wir in einen Stau geraten, mehrere hundert Meter lang, der, wie sich hinterher herausstellte, aus einem zu vollen Parkplatz kurz vor Gottesdienstbeginn der kath. Kirche resultierte. In der Zeitung stand, dass die größte Gemeinde in Tampa ihre Kirche
verkauft: nicht um ein Restaurant daraus zu machen, sondern weil das Gebäude zu klein geworden ist und nun ein Neubau mit 11.000 (in Worten:
elftausend) Sitzplätzen gebaut wird... Vielleicht sollte sich Hartmut doch einen krisensicheren Job hier suchen (kleiner Scherz - wir kommen sicher wieder zurück!)...

Isa, Colin und Jano haben sich aus Ermangelung ihrer Großeltern für 30 Minuten Ersatz gesucht: ein älteres Ehepaar, das als Volunteers die Markierungen auf unserem Campingplatz erneuert hat. Sie haben geholfen und sich mit ihnen auf Englisch unterhalten (Colin: "Das war ganz einfach, wie Deutsch - die haben einfach ganz langsam geredet und alles erklärt...").

Wir hatten eine Menge wild life encounters: Waschbären, Schlangen, die wir beim Tennisballsuchen entdeckt haben, eine Landschildkröte auf der Straße (ihr glaubt nicht, wie schnell Landschildkröten rennen können, nachdem sie von männlichen homo sapiens sapiens hochgehoben und untersucht worden sind), riesige Manatees (Seekühe, mit Elefanten verwandt, aber ohne Rüssel, länger als ich und 1000 Kilo schwer), die wir bei einer guided snorkel tour sogar streicheln konnten - auch Jano war mit einem kleinen wetsuit im Wasser und hat eines angefasst - sie sind ganz warm und runzelig und mit Algen auf dem Rücken - süß! Dazu sind sogar die Kinder hoch motiviert und ohne Murren um 5.30 a.m.
aufgestanden. Squirrel sind zu Hauf hier (kacken uns draußen sogar auf unseren Tisch - dreist!), einen Buntspecht haben wir beobachtet, Giraffen mit spanish moss gefüttert (im Zoo) und Lizards (Eidechsen) entdeckt, die die Farbe wechseln. Klasse - man könnte den ganzen Tag mit dem Fernglas rumlaufen!

Jetzt sind wir gerade im Clubhaus beim samstäglichen Square Dance. Den Kindern juckt es schon in den Füßen und Colin hätte ruhig seinen Cowboyhut mitbringen können! Alle Jungs haben neue Frisuren - schnorchelbrillentauglich. Ich habe Hartmuts Pony extra kurz geschnitten!!!

Uns geht es prima - wir hoffen, Euch auch, trotz Schneematsch... Es geht jetzt erst mal wieder in eine Internet-freie Zone: Wekiwa Springs State Park nordwestlich von Orlando, von wo aus wir nochmal Disneyworld unsicher machen und das Kennedy Space Center besuchen wollen.

Anja, Hartmut, Isa, Colin und Jano